Touren

April bis Oktober

Limes-Tour auf den Spuren der Römer

Auf der 4-tägigen kommen Sie häufig mit der Vergangenheit in Berührung.
Diese Tour ist sowohl für junge, als auch für ältere Pferde geeignet und ist auch von noch wenig erfahrenden Wanderreitern gut zu bewältigen. Erfahrenere können bei Bedarf noch einige Umwege einbauen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Routenplanung.

1. Tag - Anreise auf den Hutzelhof
Der "römisch" interessierte Besucher findet ganz in der Nähe einen rekonstruierten Limesturm mit Info-Tafeln.
Auch das ehemalige Kloster mit seiner romanischen Kirche und den hohen Mauern ist sehenswert.
Am Abend besprechen wir die Tour in aller Ruhe.

2. Tag - Von Mönchsroth nach Altentrüdingen
Sie reiten in der Frühe durch den Oettinger Forst nach Weiltingen. Dort überqueren Sie die Wörnitz und können nun dieses ursprüngliche Flusstal bis Gerolfingen genießen. Seerosen und Feuchtwiesen bilden eine Einheit mit den malerischen Dörfern Weiltingen, Ruffenhofen, Wittelshofen und Gerolfingen.

Das ehemalige Kastell Ruffenhofen ist ein muss für jeden Limesreiter. Der Blick vom Aussichtshügel auf das Kastellgelände mit seiner anschaulichen Bepflanzung verdeutlicht die Ausmaße und die Struktur der Garnison.
Nun ist es nicht mehr weit nach Gerolfingen. Unterhalb der Wörnitzbrücke können Sie bequem ins Wasser reiten und Ihren Pferden Abkühlung verschaffen. Dann lädt der "Rote Ochsen" zum Verweilen ein. Die Pferde kommen auf die Koppel oder in die Box und Sie lassen sich von Familie Losert mit fränkischen Leckereien verwöhnen. Bei schönem Wetter sitzt man draußen im Hof und kann das auf dem Scheunendach brütende Storchenpärchen beobachten. Entlang des Hesselbergs, der höchsten Erhebung Mittelfrankens, geht’s nun direkt nach Altentrüdingen, wo Sie von Familie Oberhauser schon freundlich erwartet werden.

3. Tag- Von Altentrüdingen zum Reiterhof Altmühlsee
Heute haben Sie eine kurze Strecke zu reiten. Ziel ist das am idyllischen Altmühlsee gelegene Landhotel der Familie Schwarz.. Sie reiten in nord-östlicher Richtung und stoßen in Unterhambach wieder auf die „Teufelsmauer“. Im Filchenharder Forst liegen Reste eines Wachpostens versteckt. Der Turm bot seinerzeit gute Sicht entlang der Grenze Raetia  - Germania Magna bis ins Altmühltal, heute liegt er isoliert von Wald umgeben. Unterhambach empfängt die Wanderreiter mit herrlicher Blumenpracht in den Gärten. Das kleine Kirchlein und die malerischen Häuser bieten so manches schöne Fotomotiv. Sie überqueren die Hambach und haben schon bald Ihr Ziel erreicht.

4. Tag- Vom Altmühlsee nach Obermichelbach
Am 4. Tag reiten Sie den Spuren des Limes folgend nach Westen. Nach einem kurzen Anstieg im Wald öffnet sich die Flur. Klein-  und Großlellenfeld liegen vor dem Betrachter. Die gotische Kirche „Beatae Mariae Virginis“ mit dem markanten Zwiebelturm ragt  hervor . Rekonstruktionen der Mauer- und Turmfundamente am Dorfeingang von Kleinlellenfeld erinnern an die römische Vergangenheit. Der Info-Point  gibt einen interessanten Überblick über die örtliche Geschichte. Nun geht’s weiter zum Denneloher See. Der idyllische See, die lichten Kiefernwälder und die sanften Hügel beherrschen das Landschaftsbild. Am See finden Sie die Rekonstruktion der Limesmauer, 3 Meter hoch und 1 Meter dick, die kraftvoll in der schönen Landschaft steht. Nicht mehr sichtbar. Aber seinerzeit dominierend, ist das Kastell Dambach mit seiner Zivilsiedlung im Bereich der Hammerschmiede und in der Nähe des Kreutweihers. Sie lassen den typisch fränkischen Ort Ehingen links liegen und sind dem Hesselberg wieder recht nahe.  Die römischen Besatzer hatten diesen Berg natürlich in ihren Einflussbereich übernommen – lässt sich doch das Land aus der Höhe bis in weite Ferne überblicken. Sie folgen dem Limes bis Dühren. Von diesem kleinen Ort aus haben Sie einen zauberhaften Blick  ins Wörnitztal bis zum ehemaligen Kastell Ruffenhofen. Oben im Wald gibt’s einen Limesturm von dem noch Mauern zu sehen sind. Schade, dass Hinweisschilder zum Auffinden noch fehlen! Nun verlassen Sie die „Teufelsmauer“ und reiten auf direktem Weg zum Gasthof Hirschen in Obermichelbach. Die immer frischen Produkte aus der eigenen Metzgerei werden typisch fränkisch zubereitet . Sie werden es genießen!

5. Tag- Von Obermichelbach zurück auf den Hutzelhof
Diese Halbtagestour führt Sie wieder in Weiltingen an den Limes. Im Wald zwischen Weiltingen und Wilburgstetten finden Sie die gut erhaltenen Grundmauern eines römischen  Wachturms. Von Wilburgstetten aus reiten Sie die letzten paar Kilometer auf bekannten Wegen zurück zum Hutzelhof.

Entfernungen:
2. Tag:
Mönchsroth – Gerolfingen           15 km
Gerolfingen – Altentrüdingen      10 km
3. Tag:
Altentrüdingen – Wald                  15 km
4. Tag. 
Wald – Obermichelbach              30 km
5. Tag:
Obermichelbach – Mönchsroth  15 km